Umweltstrafrecht

Die Strafvorschriften des Umweltstrafrechts befinden sich seit dem 18. StrÄndG vom 28.03.1980 im 29. Abschnitt des StGB. Mit Ausnahme des § 330a StGB sind die Strafvorschriften dieses Abschnitts verwaltungsakzessorisch ausgestaltet. Das Bedeutet, es kann nur solches Verhalten sanktioniert werden, was auch nach verwaltungsrechtlichen Vorschriften nicht zulässig ist.

 

Die Schutzgüter des Umweltstrafrechts sind die verschiedenen Umweltmedien wie Luft, Wasser, Boden oder auch die Tier- und Pflanzenwelt. Der Schutz dieser Güter geschieht jedoch nicht um ihrer selbst willen, sondern er dient letztlich dem Schutz des Menschen in seiner natürlichen Umwelt.

 

Gerät ein Unternehmen in den Focus der Ermittlungsbehörden ist die frühzeitige Hinzuziehung eines Strafverteidigers empfehlenswert, da die ganze Bandbreite der strafprozessualen Zwangsmaßnahmen wie Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmen, etc. drohen. Insbesondere sollte von Aussagen gegenüber den Ermittlungsbehörden abgesehen werden. Die Kommunikation mit den Ermittlungsbehörden sollte ausschließlich durch einen Rechtsanwalt, der idealerweise Fachanwalt für Strafrecht ist, erfolgen.