Rechtsgebiete

Strafrecht

Das Strafrecht umfasst sämtliche Rechtsnormen, die die Entstehung, den Umfang und die Durchsetzung des Strafanspruchs regeln. Ferner regelt das Strafrecht die rechtlichen Beziehungen zwischen dem Staat und den Bürgern. Da diese Beziehungen eine hoheitliche Natur, d.h. ein Über-/ Unterordnungsverhältnis aufweisen, ist das Strafrecht als Teil des öffentlichen Rechts zu bewerten. Ziel des Strafrechts ist die Wahrung des Rechtsfriedens. Diesem Anspruch wird es durch den Schutz der Rechtsgüter und den Interessen des Einzelnen oder der Allgemeinheit gerecht.

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Verkehrsrecht

Das Rechtsgebiet des Verkehrsrechts ist eine sehr komplexe Materie, da unter dem Begriff Verkehrsrecht sämtliche Rechtsnormen zu verstehen sind, die eine Ortsveränderung von Personen und Gütern zum Gegenstand haben.  Folglich beinhaltet es Vorschriften über den Luft-, Wasser-, Schienen- und Straßenverkehr, wobei hier lediglich auf solche des Straßenverkehrs näher eingegangen wird. Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts haben teilweise privatrechtlichen Charakter, wie das zivile Straßenverkehrsrecht, teilweise öffentlich-rechtlichen Charakter, wie das verwaltungsrechtliche Führerscheinverfahren und das Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren.

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Familien- & Scheidungsrecht

Das Familienrecht regelt die Rechtsverhältnisse der durch Ehe und Verwandtschaft miteinander verbundenen Personen. Im Gegensatz zu den übrigen Teilen des Privatrechts, enthält das Familienrecht überwiegend zwingendes Recht, d. h. die Vertragsfreiheit ist nur in den Bereichen des Familienrechts möglich, wo der Gesetzgeber sie ausdrücklich anerkennt. Die besondere Bedeutung des Familienrechts bringt der Gesetzgeber dadurch zum Ausdruck, indem er gemäß Art. 6 Grundgesetz (GG) die Ehe und Familie unter den besonderen Schutz staatlicher Ordnung stellt und somit das Familienrecht verfassungsrechtlich garantiert.

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Erbrecht

Das Erbrecht stellt die Sicherung des Fortbestands des Privateigentums als Grundlage der eigenverantwortlichen Lebensgestaltung im Wege der Rechtsnachfolge dar. Damit garantiert das Erbrecht die Weitergabe des Privateigentums natürlicher Personen in private Hand sowie den Übergang der Verpflichtungen, die der Erblasser vor seinem Ableben eingegangen ist. Das Fundament des Erbrechts sind die Testierfreifeit und die Universalsukzession. Es unterliegt allerdings einem strengen Formzwang sowie dem Höchstpersönlichkeitsgrundsatzes. Die besondere Bedeutung des Erbrechts bringt der Gesetzgeber dadurch zum Ausdruck, indem er über Art. 14 Grundgesetz (GG) das Eigentum und das Erbrecht gewährleistet und somit das Erbrecht verfassungsrechtlich garantiert.

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